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Förderprogramme



1. Förderung von Kleinkläranlagen in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt kann zur Finanzierung einer Kleinkläranlage oder abflusslosen Grube ein Kredit der Investitionsbank Sachsen-Anhalt mit dem Namen Sachsen-Anhalt Klar genutzt werden. Hier können private Grundstückseigentümer ein Kredit zwischen 3.000 € und 25.000 € beantragen, welcher über 5 Jahre zu 1,99 % nominaler Zinsen läuft.

 

2. Förderung von Kleinkläranlagen in Thüringen

Thüringen: Neue Förderrichtlinie für Kleinkläranlagen in Kraft

In Thüringen steigen die Zuschüsse für den Ersatz-Neubau oder die Nachrüstung einer bestehenden Kleinkläranlage. Das teilte das Landesumweltministerium aktuell mit.

Grundstückseigentümer, die ihre Kleinkläranlage auf den neusten Stand der Technik bringen, erhalten den Angaben zufolge ab dem 13. August Zuschüsse von bis zu 2.500 Euro. Für den Ersatz-Neubau einer Kleinkläranlage für vier Einwohner erhöht sich der Grundzuschuss demnach von 1.500 Euro auf 2.500 Euro. Bei Nachrüstungen von bestehenden Kleinkläranlagen für vier Einwohner erhöht sich der Grundzuschuss von 750  Euro auf 1.250 Euro. Auch die Zuschüsse pro zusätzlichem Einwohner, der an die Kleinkläranlage angeschlossen ist, wurde um bis zu 100 Euro angehoben.

Wenn private und öffentliche Gruppenkleinkläranlagen, also Kleinkläranlagen für mehrere Grundstücke, errichtet werden, gibt es dem Ministerium zufolge für den Bau von Schmutzwasserkanälen, die im öffentlichen Raum liegen, einen Zuschuss von 250 Euro pro Meter. Bei der Errichtung von rein öffentlichen Gruppenkleinkläranlagen, also Kleinkläranlagen der Abwasserzweckverbände oder Gemeinden, wird der Zuschuss zusätzlich um zehn Prozent erhöht, hieß es.

Die Förderung ist den Angaben zufolge für Grundstückseigentümer möglich, deren Grundstück nach dem Abwasserbeseitigungskonzept des Zweckverbandes oder der zuständigen Gemeinde dauerhaft nicht an eine kommunale Abwasserentsorgung angeschlossen werden soll bzw. kann.

 

 

3. Förderung von Kleinkläranlagen in Sachsen

 

In Sachsen gibt es 1.500 € Grundförderung für den Neubau einer Anlage und 1.000 € für die Nachrüstung einer bestehenden Grube, beide Förderungen beziehen sich auf Anlagen bis 4 EW. Sollten mehr Anwohner eine Anlage nutzen, können 150 € zusätzlich für jeden Anwohner beantragt werden. Für den Fall von höheren Anforderungen an die Reinigungsleistung werden 300 € zusätzlich für 4 EW-Anlagen und 50 € zusätzlich für jeden angeschlossenen Anwohner gezahlt. Alle Förderanträge müssen bis 31.12.2015 eingereicht werden.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit über die Sächsische Aufbaubank einen Kredit von mindestens 3.000 € bis maximal 6.000 € zu beantragen, bei 10 Jahren Laufzeit und 0,99 % nominalen Zinsen.